Intoleranzen=Unverträglichkeiten

Was sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Im Volksmund häufig als Allergie bezeichnet, unterscheidet sich die Nahrungsmittelunverträglichkeit – trotz ähnlicher Symptome – von einer „echten Allergie“ darin, dass es zu keiner Immunreaktion kommt.

Ein weiterer – für die Erkennung der Unverträglichkeit meist sehr problematischer – Unterschied liegt darin, dass die Symptome häufig nicht sofort nach dem Essen sondern zeitverzögert auftreten. Die Symptome selbst können von Patient zu Patient sehr verschieden sein und in den unterschiedlichsten Kombinationen auftreten.

Diese Umstände führen dazu, dass der Betroffene die Beschwerden oft gar nicht auf den Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln zurückführt, und die Erkrankung lange unerkannt bleibt.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Übelkeit, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung
  • Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Herzrasen bzw. -rythmusstörungen
  • Verstopfte oder rinnende Nase, Atemwegsbeschwerden/Asthma
  • Hautausschläge, Juckreiz
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, Reizbarkeit
  • Über- oder Untergewicht, Heißhungerattacken